29.08.2026 | Copyright: Holsteiner am Wochenende

„Himmlischer Bautrupp“ saniert den Michel-Turm

Der Hamburger Michel hat viele großzügige Freunde. Dank Spenden in Höhe von 1,3 Millionen Euro kann die Gemeinde der Hauptkirche jetzt Schäden am Turm reparieren lassen.
Hamburg. Am Hamburger Michel hat die Außensanierung des Kirchturms begonnen. Finanziert wird sie durch Spenden in Höhe von 1,3 Millionen Euro. An dem 33 Meter hohen Baugerüst wurde ein 16 Meter langes Banner mit der Aufschrift „Hier arbeitet der Himmlische Bautrupp“ entrollt, mit dem die Stiftung St. Michaelis den Spendern dankt.
Der Michel ist eine der fünf Hamburger Hauptkirchen und ein Wahrzeichen der Hansestadt. Jährlich kommen bis zu 1,5 Millionen Besucher. Am Kirchturm haben sich tiefe Risse gebildet, die bis zu 30 Meter lang sind. Durch die Schäden im äußeren Bereich des bis zu sechs Meter dicken Turmmauerwerks kann Regenwasser in das Bauwerk eindringen.

Aufwendige Arbeiten am Turm
Zur Stabilisierung werden über die vertikalen Risse bis zu vier Meter lange Bewehrungsstäbe kreuzweise in das Mauerwerk eingeklebt. Rund 100 Spiralanker sollen außerdem die vordere Mauerwerksschale von 1912 mit dem Kernmauerwerk des Turms von 1650 verbinden.
Im Inneren des Turms werden vorgespannte Stahlkonstruktionen eingebaut, um weitere Risse zu verhindern. Zur Abdichtung gegen eindringendes Regenwasser werden defekte Steine und Fugen erneuert und Risse im Mauerwerk teilweise mit Epoxidharz aufgefüllt. Die Außensanierung soll bis Anfang 2027 abgeschlossen sein.
Die Barockkirche wurde in ihrer Geschichte zweimal durch Brände zerstört, 1750 und 1906, und im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt.
25.06.2026, 11:00 Uhr | Zum Originalartikel | Copyright: dpa
Sanierung der Erlöserkirche in Lohbrügge
Es handelt sich um eine evangelisch-lutherische Kirche im Hamburger Stadtteil Lohbrügge, die im Jahr 1899 erbaut wurde. Die Kirche gehört zum Kirchenkreis Hamburg-Ost und hat eine sehr herausragende Architektur mit einem markanten Turm und einem runden Seitentürmen. Die Erlöserkirche ist auch für ihre hervorragende Akustik bekannt und wird regelmäßig für Konzerte genutzt.


Kloster Worbis
Pal Csaba und seine Kollegen der Firma Weinrich und Philipp Nüthen Denkmalpflege GmbH & Co. KG sind dabei die Fassade des Klosters zu sanieren. Der Innenausbau soll schon in Regie der Lebenshilfe laufen.

Sanierung der Schlossmauern am Neuenburger Schloss



